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Feuerwachen SR Ausschnitt

 

Die Feuerwache Alburg wurde im Jahr 1972 im Zuge der Gebietsreform in die Feuerwehr Straubing integriert.
Derzeit besteht der Löschzug aus 22 aktiven Mitgliedern.

LZ Alburg - Feuerwehrgerätehaus

Die Feuerwache befindet sich in der Kapellerstr. 15.

Der Ortsname „Alburg“ stammt mit ziemlicher Sicherheit von den Kelten. Al ist vorgermanisch und bedeutet „Bach, Wasser oder Sumpfwasser“ und Burg ist indogermanisch und weist auf einen bergenden, umschlossenen, befestigten Ort hin. Alburg bedeutet also: befestigter Ort am Bach.

Im Jahr 2018 konnte der LZ Alburg sein 150-jähriges Gründungsfest mit einem kleinen aber feinem Fest über 2 Tage feiern.Gruppenfoto 150-Jahr-Feier LZ Alburg

Für unsere Einsätze steht uns ein Tanklöschfahrzeug TLF16/26, Baujahr 1990 zur Verfügung. Um unser Wissen über das Fahrzeug und der Technik zu erweitern, findet einmal pro Monat eine Übung satt, in der wir je nach Jahreszeit eine Objektübung oder eine Standortübung mit Theorie durchführen.

Im 2 Jahres Rhythmus wird das Leistungsabzeichen „Die Gruppe im Löscheinsatz“ mit einer Mannschaft aus unserem Löschzug abgelegt. Dafür wird eine Woche in der Hauptfeuerwache geübt und geschwitzt.

Neben den Alarmierungen, welche sich in den letzten Jahren zwischen 30 und 40 Einsätzen pro Jahr eingependelt haben, verrichten wir hier im Stadtteil weitere, abwechslungsreiche Aufgaben. Hierzu zählen beispielsweise die Absperrdienste für die Fronleichnamsprozession der Pfarrei oder der St. Martinsumzug des Kindergartens.

Für den Sportverein übernehmen wir die Brandschutzwache des Sonnwendfeuers. Da die Kameradschaft uns sehr wichtig ist, wird diese auf Veranstaltungen und Festen in Alburg gepflegt. Weiter wird an Gründungsfesten teilgenommen, aber auch Vereinsausflüge besteht immer Interesse.

Seit ca.1990 pflegen wir eine Freundschaft zur Feuerwehr Korneuburg in Österreich. Wechselnde Besuche finden regelmäßig statt.

Durch neue Wohngebiete, aber gerade auch durch die neu entstandenen Industriegebiete "Am Kronsteig" sowie "Westpark", welcher sich in unmittelbarer Grenze zu unserem eigentlichen Einsatzgebiet befindet, wachsen unsere Aufgaben stetig.

Neben dem Einsatzgebiet in Alburg werden wir regelmäßig zur weiteren Unterstützung in das Stadtgebiet mitalarmiert.

 

LZ Alburg - Feuerwehrgerätehaus

 

 

 

 

 

 

Geführt wird der Löschzug von unserem im Januar 2020 neu gewählten Zugführer Michael Schönauer und seinem Stellvertreter Oberlöschmeister Robert Speiseder.

 

 

Daten Feuerwache Kagers

 

LZ Kagers - Feuerwehrgerätehaus

Seit der Eingemeindung in die Stadt Straubing im Jahr 1972 ist die Feuerwehr Kagers als Löschzug Kagers Bestandteil der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Straubing. Der Zug ist für die Sicherstellung des Brandschutzes in den Ortsteilen Kagers und Frauenbrünnl sowie in Teilen der Altstadt zuständig.

1863 brannte ein großer Teil der Ortschaft ab.

Der Löschzug Kagers der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Straubing wurde im Jahr 1875 als Wehr der damals selbstständigen Gemeinde Kagers gegründet.

1. Gerätehaus Feuerwehr Kagers

1. Gerätehaus Feuerwehr Kagers

Die Wache befindet sich im Stadtteil Kagers neben der dortigen Filialkirche Heilig-Kreuzauffindung. Der Löschzug umfasst aktuell 31 aktive und 40 passive Zugmitglieder.

Aktuell gehören der Straubinger Jugendfeuerwehr ein Mädchen und sechs Jungen aus Kagers und Frauenbrünnl an.

Im Durchschnitt rückt der Löschzug pro Jahr zwischen 20 und 30 Mal aus.

LZ_Kagers_Hochwasser_Jahren_1924-1926-1936

Die kleine beschauliche Ortschaft im Westen der Stadt Straubing, die direkt an die Donau grenzt, wurde schon immer von Hochwasser bedroht. Bis zum Dammbau in den 1930er-Jahren waren es die Hochwasser 1924, 1926 und 1936 die besonderes in Erinnerung geblieben sind. Auch später, 1988 und 2013, folgten Jahrhunderthochwasser.

LZ_Kagers_Brand_Fruhstorfer_1965 LZ_Kagers_Brand_Fruhstorfer_1965_2

1965 wurde das landwirtschaftliche Anwesen fast völlig zerstört sowie 1969 ein weiteres Anwesen und 2008 ein Anwesen in Breitenfeld.

Auch der Stadt Straubing wurde bei großen Brandeinsätzen unter die Arme gegriffen, wie beispielsweise beim Brand des historischen Kronensaals 1975, beim Brand des Gebäudes der Firma Piano-Werner 1993 oder etwa am Freitag, den 25. November 2016, als das bedeutende historische Rathaus der Stadt Straubing am Stadtplatz in Flammen stand. 

Beim Löschzug Kagers blickt man mit seinen Zugführern Franz Prokupek und Johannes Echinger positiv in die Zukunft, denn das 1977 erbaute Feuerwehrhaus soll ausgebaut und modernisiert und erweitert werden. Außerdem konnten 2019 viele Jugendliche für die Feuerwehr gewonnen werden, sodass auch der Nachwuchs für die aktive Mannschaft sichergestellt ist. Des weiteren gibt es vonseiten der Feuerwehrführung Straubing Überlegungen, das in die Jahre gekommene Tanklöschfahrzeug zu ersetzen.

 

Zugführer Franz Prokupek und sein Stellvertreter Johannes Echinger

Daten Feuerwache Nord

Der Löschzug Nord wurde im Jahr 1972 im Zuge der Gebietsreform in die Feuerwehr Straubing integriert.
Derzeit besteht der Löschzug aus 36 aktiven Mitgliedern.

Sein Einsatzgebiet dehnt sich auf die Stadteile Hornstorf, Sossau und Unterzeitldorn aus.
Die 3 Feuerwachen befanden sich bis zum 03. August 2018 An der Kößnach, Öberauer Weg und der Furmannstraße.

Die Gemeinden Hornstorf, Unterzeitldorn und Sossau liegen im Norden der Stadt Straubing und sind von je her durch die Donau getrennt. Im September 1879 schlossen sich etwa 25 wackere Männer aus Hornstorf und Sossau zu einem sogenannten Löschverein zusammen. Der Gedanke des freiwilligen Helfens im Brandfalle wurde in die Tat umgesetzt. Bereit 1894 erhielt die Hornstorfer Feuerwehr eine Handdruckspritze. Mit dieser einfachen Ausrüstung mussten sie am 29.Juni 1934 dem Brückenbrand gegenüber. Sogar von Zillen aus versuchten sie alles Mögliche konnten aber auch nicht verhindern dass die vollständig aus Holz gebaute Brücke nieder brannte und vollständig zerstört wurde. Das dürfte wohl auch der Grund gewesen sein, da im Jahre 1936 die Ausstattung mit einer Motor-Tragkraftspritze wesentlich verbessert wurde. Mit dieser damals sehr modernen Motorspritze leisteten die Männer aus Hornstorf und Sossau nach den schweren Bombenangriffen auf die Stadt Straubing zum Ende des zweiten Weltkrieges mehrmals Löschhilfe. Im Jahre 1950 bildeten die Feuerwehrmänner aus Sossau eine eigene Löschgruppe und so entstand die „Freiwillige Feuerwehr Hornstorf-Sossau“. Die Sossauerer erhielten 1957 ebenfalls eine Tragkraftspritze TS 8/8 und im Jahre 1964 eine Hanomag-Mannschaftsfahrzeug. Ein großzügiges Feuerwehrgerätehaus wurde 1968 in Sossau gebaut. Die Kommandanten der Feuerwehren Hornstorf und Sossau seit 1879 waren: Georg Eckmann, Josef Scherer, Xaver Schneider, Rupert Retzer, August Bachl, Matthias Thurmer, Xaver Bachl, Karl Himmelstoß, Ludwig Häusler, Karl Wutzlhofer, Max Wanninger, Xaver Meier, Xaver Sagstetter, Hans Lermer, Josef Petzenhauser, Rudi Heigl, Josef Ranker, Ludwig Heuschneider, Hubert Daniel sen.
Im Zuge der Gebietsreform von 1972 wurden Hornstorf und Sossau in die Stadt Straubing eingemeindet. Die Hornstorfer Wehr mit der Löschgruppe Sossau schlossen sich der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Straubing an und wurden zum „Löschzug Nord“. Um ihrer Aufgaben als Teil einer städtischen Feuerwehr gerecht werden konnte, war eine sofortige Angleichung der technischen Ausstattung notwendig und so wurde ein Tanklöschfahrzeug TLF 16 Baujahr 1958 in Sossau und ein Mannschaftstransportbus in Hornstorf stationiert. Nachdem 1973 die Feuerwehr Straubing vom Bayer. Staatsministerium als Standort für ein Katastrophenschutzboot bestimmt worden war, wurde dieses Boot ebenfalls in Sossau stationiert.  Durch die unmittelbare Nähe zur Donau wurde der LZ Nord mit der Einsatztätigkeit auf der   Bundeswasserstrasse Donau beauftragt. Die Gemeindegebietsreform von 1976 integrierte Teile der damaligen Gemeinde Unterzeitldorn in die Stadt Straubing. Die freiwillige Feuerwehr Unterzeitldorn, damals noch Niederhartzeitldorn genannt, wurde 1897 unter der Leitung des Kommandanten Michael Holzapfel gegründet. Er stand bis 1913 an deren Spitze und übergab an Josef Klimmer der bis 1919 das Amt inne hatte. Georg Prechtl löste ihn ab und übergab Sebastian Gratzl der von 1935 bis 1946 Kommandant war. Bis 1949 übernahm Karl Gratzl dem Josef Klimmer jun. nachtrat. Als weitere Kommandanten folgten: Karl Gratzl, Johann Englberger, Philipp Gratzl und Ludwig Fischer.Die seit dem Jahre 1897 bestehende freiwillige Feuerwehr Unterzeitldorn löste sich 1976 auf und die aktiven Feuerwehrmänner des nunmehrigen Stadtteiles Unterzeitldorn, mit dem Ortsteil Gollau, traten dem Löschzug Nord und somit der freiwilligen Feuerwehr Straubing bei. Dort stand damals bereit ein Tragkraftspritzenfahrzeug. Ab der Gebietsreform 1972 fungierte Markus Reisinger als Löschzugführer. Von 1979 bis 1999 stand Alfons Mühlbauer als Löschzugführer der Mannschaft vor. Für seine Verdienste wurde Alfons Mühlbauer 1993 mit dem Steckkreuz der Bayerischen - Staatsregierung ausgezeichnet. Die nächsten 20 Jahre bis 2009 leitete Hubert Daniel die Geschicke des Löschzuges. Das alte Tanklöschfahrzeug wurde 1980 gegen ein Tanklöschfahrzeug Baujahr 1973 von der Zentrumswache ersetzt. Eine weitere Modernisierung erfolgte durch den Neubau der Wache Hornstorf 1985. Diese Zugwache mussten 1995 erweitert werden um Platz für ein weiteres LF 16 und für den Mob Matic Wringer zu erhalten. Durch die Nähe zur Donau wurde der Löschzug 1988 bei dem großen Hochwasser arg gefordert. Über eine Woche wurde rund um die Uhr die Dämme kontrolliert und mit Hilfe der Bundeswehr verstärkt und somit die Stadtteile Sossau und Unterzeitldorn vor der Überflutung bewahrt. Im Jahre 2003 kam es zu einem weiteren Hochwasser dies aber nicht mehr diese Ausmaße von 1988 erreichte da die Baumaßnahmen zum vorbeugenden Hochwasserschutz griffen.

 

Seit dem 04.08.2018 befindet sich der Löschzug Nord in der neu gebauten Feuerwache Nord.

In diesem Gebäude sind nun alle drei Gerätehäuser und die gesamte Mannschaft gemeinsam untergebracht. Der moderne Neubau erfüllt alle derzeitigen Anforderungen der Vorschriften und Wünsche der Mannschaft.

Derzeit stehen dem Löschzug Nord ein

  • LF 10/6 Baujahr 2008,
  • ein Schlauchwagen SW 2000,
  • ein Mehrzweckfahrzeug Renault Master Baujahr 2013,
  • ein Mehrzweckboot und
  • ein Anhänger mit einem Mob Matic Wringer

zur Verfügung.

Am 09.09.2018 wurde das neue Feuerwehrgerätehaus feierlich eingeweiht. Foto bei der Schlüsselübergabe: Architekt Alexander Weny, Oberbürgermeister Markus Pannermayr, Stadtbrandinspektor Michael Schießl, Zugführer Stefan Färber. 

Zu diesem Anlass wurde ein Video  über den Löschzug Nord gedreht

Als außergewöhnliche Brandeinsätze können genannt werden:

  • 1975 Kronensaalbrand in Straubing
  • 1977 Petzenhauser Hornstorf Scheune und Stallung, Rinderrettung im großen Ausmaß
  • 1985 Reisinger Sossau  Scheune und Stallungen
  • 1991 Meier – Unterzeitldorn  Scheune und Stallungen
  • 2005 Unterzeitldorn Wohnhausbrand
  • 2007 Großbrand Barmherzige Brüder, Straubing  Landwirtschaftgebäude – Kartoffellager
  • 2007 Großbrand Landratsamt Straubing
  • 2007 Foierl - Sossau Wohnhausbrand
  • 2008 Bornschlegl Breitenfelden Scheune und Stallungen, Rinderrettung im großen Ausmaß
  • 2015 Großbrand Raumausstatter Keyser, Straubing Ost
  • 2016 Wohnhausbrand nach Explosion im Vogelauweg


Als einer der gefährlichsten Einsätze entwickelte sich eine Tanker Havarie in der Schleuse Straubing im Jahre 2002.
Hierbei brach ein Tankschiff auseinander und aus einer Tankkammer traten ca. 50.000 Liter ALKYLAT, ein hochbrennbarer flüssiger Zusatzstoff für die Kraftstofffertigung, aus.

LZ Nord - Feuerwehrgerätehaus mit Einsatzfahrzeug und Mannschaft

In der Jahreshauptversammlung Januar 2016 wurde für den ausscheidenden stellv. Zugführer Herbert Fischer der Kamerad Ralf Färber gewählt. Der Zugführer Stefan Färber wurde für weitere sechs Jahre in seinem Amt bestätigt. 

Der Löschzug Ittling ist nach der Hauptfeuerwache der größte Löschzug der Feuerwehr Straubing.

Dem Löschzugführer und Stadtbrandmeister Roland Griesbeck und seinem Stellvertreter Christian Huber stehen derzeit 9 Dienstgrade und 55 Mannschaftsdienstgrade zur Seite.

Durchschnittlich müssen jährlich über 100 Einsätze verschiedenster Art bewältigt werden.

Ittling

Zur Geschichte des Löschzuges:

Am 20. September 1868 versammelten sich mehrere Männer aus den Ortschaften Unter- und Oberöbling und Ittling und gründeten die damalige Freiwillige Feuerwehr Ittling. Bei der Eingemeindung Ittlings in die Stadt Straubing 1972 wurde daraus der Löschzug Ittling.

In diesem Jahr wurde auch die noch heute genutzte Zugwache in der Neubaustraße erbaut.

Das 150-jährige Bestehen einer Feuerwehr in Ittling wurde 2018 mit einem gebührenden Jubelfest gefeiert.

Als Patenverein fungierten bereits zum 6. Mal unsere Freunde die Freiwillige Feuerwehr Amselfing.

Die Schirmherrschaft für das vom 20. bis 23.Juli 2018 andauernde Fest übernahm der Oberbürgermeister der Stadt Straubing Hr. Markus Pannermayr.

Ittling Wache Ittling Wache

 

Zur Ausrüstung des Löschzuges gehören:

Funkname: Art:
4.10.1 KdoW Kommandowagen
4.14.1 MTW Mannschaftstransportwagen
4.40.1 LF 16/12 Löschgruppenfahrzeug
4.21.1 TLF 3000 Tanklöschfahrzeug
Wasserwerfer (Anhänger)

Das Einsatzgebiet erstreckt sich über den gesamten Stadtteil Ittling mit ca. 6.000 Einwohnern, das Industriegebiet Hafen Straubing Sand, das Industriegebiet Ost, die Staatsstraße SR 12 sowie einen Abschnitt der Bundesstraße B20.

Durch seine Zuständigkeit für die zwei größten Industriegebiete Straubings und der Nähe zur Donau ist der Löschzug mit dem größten Gefährdungspotential der Feuerwehr Straubing konfrontiert.

Zusätzlich unterstützt der Zug auch die anderen Löschzüge der Stadt Straubing, übernimmt Alarmbereitschaften oder arbeitet eigenständig Einsatzaufkommen auch in anderen Stadteilen ab. Bei mehreren Großbränden in der Innenstadt leistete der Löschzug Ittling wertvolle Unterstützung. Überörtlich wird der Löschzug auch zu größeren Schadensereignissen in den Landkreis Straubing Bogen alarmiert.

 

Als außergewöhnliche Einsätze des Löschzuges der letzten 10 Jahre können genannt werden:

30.12.2009 Großbrand in der Innenstadt (Albrechtsgasse)
12.12.2010 Großbrand einer Lagerscheune an der Geiselhöringer Straße
14-17.01.2011 Donauhochwasser über Meldestufe 3
21.04.2011 Brand eines ehem. Dachziegelwerks an der Geiselhöringer Straße
24.04.2012 Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses
02.-09.06.2013 Donauhochwasser über Meldestufe 4
17.04.2013 Großbrand bei der Brauerei Irlbach
17.04.2014 Großbrand Metzgerei Ittlinger Haupt Straße
22.04.2014 schwerer Verkehrsunfall auf der B20
21.09.2014 nochmalig ein schwerer Verkehrsunfall auf der B20
21.12.2015 Großbrand Kunststoffhandel
30.03.2015 Umgestürzter Flüssiggaswagon 44 Tonnen Flüssiggas
23.-24.02.2015 zwei Großbrände innerhalb 24 Std.:
1. Scheunenbrand Geiselhöringer Straße und Brand in einer Werkhalle eines Automobilzulieferers
07.01.2016 Explosion in einem Mehrfamilienhaus
07.06.2016 Flutkatastrophe in Simbach am Inn
25.11.2016 Rathausbrand
09.05.2017 Brand Mehrfamilienhaus Friedhofstr.
17.05.2017 Brand Mehrfamilienhaus Gebrüder-Grimm-Straße
02.10.2017 schwerer Verkehrsunfall Aiterhofener Str.
06.10.2017 Großbrand ehemaliges Jugendzentrum
10.10.2017 Brand Mehrfamilienhaus Innere Frühlingsstraße
03.-05.04.2018 großflächiger Brand von ca. 600 to. Plastikmüll im Hafen Straubing
17.+29.05.2018 Bombenfunde in Straubing mit Evakuierung der Bevölkerung
13.-14.01.2019 Beteiligung am Hilfeleisungskontingent Schneekatastrophe Bad Tölz
22.-23.-06.2019 Beteiligung an Unwettereinsätzen mit über 100 Einsätzen für die FF Straubing

Ittling Wache


 

 

 

 

 

Zugführer Roland Griesbeck und sein Stellvertreter Christian Huber.

Hauptfeuerwache Straubing

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Straubing wurde am 02.10.1860 gegründet.

Im Zuge der Gebietsreform 1972 (Eingemeindung der Ortsteile Ittling, Alburg, Kagers, Sossau, Hornstorf und später Unterzeitldorn) und der damit verbundenen Integration der vormals eigenständigen Feuerwehren der eingemeindeten Stadtteile als Löschzuge entstand so auch der Löschzug Zentrum mit derzeit über 100 aktiven Mitgliedern.

Das Einsatzgebiet ist das gesamte Straubinger Stadtgebiet, insbesondere das ursprüngliche Stadtgebiet der Stadt Straubing.  Die Löschzüge der Stadtteile werden dabei ebenso wie die Feuerwehren aus dem Landkreis je nach Einsatzlage vom Löschzug Zentrums unterstützt.

Zentrum Zugführer

Die Hauptfeuerwache der Freiwilligen Feuerwehr Straubing wurde am 14. Oktober 1976 eingeweiht und ist Teil des damals erstmals in Bayern verwirklichten Katastrophenschutzzentrums. Hier sind Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und das Bayerische Rotes Kreuz untergebracht. Planung, Bau und Bezug fanden unter der Kommandantur von Stadtbrandrat Karl Schneider statt. Die Hauptfeuerwache beherbergt heute eine Einsatzzentrale mit Aufenthaltsraum, eine Florianistube, einen Fernsehraum, eine Gastro-Küche, die Atemschutzwerkstatt, die Bekleidungskammer, die Umkleide, die Fahrzeughalle, eine Schlauchwerkstatt, eine Übungshalle mit einer Atemschutzübungsanlage, die Kfz-Werkstätte mit Industriewaschmaschinen und -trocknern für die Persönliche Schutzausrüstung, Büros des Stadtbrandrats und Stadtbrandinspektors, eine Funkwerkstatt, das Museum, einen Konferenzraum, einen Lehrsaal und einen Raum mit Schlafmöglichkeiten für bis zu 15 Gäste sowie das Amt für Brand- und Katastrophenschutz.
Lange Jahre wurden Wohnungen der angrenzenden Wohnanlage, die zeitgleich mit der Feuerwache gebaut wurde, ausschließlich an Feuerwehrdienstleistende vermietet. Somit war es möglich, innerhalb kürzester Zeit die Fahrzeuge zu besetzen, ohne auf die gesamte Mannschaft zurückgreifen zu müssen. Die Hauptfeuerwache befindet sich in der Siemensstrasse 13 a. Hier sind der Löschzug Zentrum sowie zahlreiche Sonderfahrzeuge stationiert.

Die Hauptfeuerwache ist auch Sitz des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz der Stadt Straubing. Neben dem Amtsleiter (zugleich Stadtbrandrat), dem Stadtbrandinspektor, zwei Verwaltungskräften sind hier auch sieben hauptberufliche Gerätewarte in Vollzeit beschäftigt.

Von den insgesamt ca. 850 Einsätzen pro Jahr, werden etwa 650 durch den Löschzug Zentrum abgearbeitet

Zentrum Zugführer

Dem Löschzugführer und Stadtbrandmeister Hubert Blaim und seinem stellvertretenden Zugführer Bernd Straub stehen 15 Dienstgrade und 86 Mannschaftsdienstgrade (davon 9 Feuerwehrfrauen) zur Seite.