Fischsterben verhindert
Datum: 13.07.2026
Alarmzeit: 17:30 Uhr
Stichwort: THL 1 Kleintierrettung
Einsatzmittel:
Eingesetzte Fahrzeuge FFW SR: SR1, 1.10.1, 2.99.1, 2.14.1, 1.14.1, 1.55.1,
Eingesetzte Kräfte: Feuerwehreinsatzkräfte, THW Straubing, THW Bogen, THW Regensburg, THW Deggendorf, untere Naturschutzbehörde, Wasserwirtschaftsamt,
Es rückte aus: LZ Zentrum, LZ Nord
Einsatzbericht:
Altwasserarm durch Niedrigwasserstand keine Verbindung zur Donau, Massenfischsterben drohte
Durch die langanhaltende Zeit ohne Regen in Verbindung mit hohen Temperaturen, senkte sich der Wasserstand der Donau soweit ab, dass ein Altwasser im Bereich Pillmoos keine Verbindung zur Donau mehr hatte und sich stark erwärmte. Es drohte ein Massenfischsterben. Fischerei-Aufseher hatten die untere Naturschutzbehörde darüber informiert.
Stadtbrandrat Stephan Bachl plante gemeinsam mit dem THW Straubing einen Einsatz. Als Sofortaktion fuhr die Feuerwehr mit einem Mehrzweckboot zu der Stelle und es wurde eine Tragkraftspritze aufgestellt. Mit dieser wurde Wasser aus der Donau entnommen, über eine Schlauchleitung von ca. 100 m transportiert und über einen Wasserwerfer in das Altwasser geregnet.
Das THW Straubing, welches durch weitere Ortsverbände unterstützt wurde, brachte große Pumpen und Rohre für den Wassertransport zur Einsatzstelle. Es wurden in etwa 12000 Liter Donauwasser pro Minute in den Altwasserbereich gepumpt und somit die Wassertemperatur verringert und den Sauerstoffgehalt im Wasser erhöht.
Das drohende Fischsterben blieb aus.
Fotos: Reinhard Englberger, THW Straubing, Hennek