Unterstützung mit Gerätewagen Gefahrgut
Datum: 12.03.2026
Alarmzeit: 14:31 Uhr
Stichwort: ABC THL BIO / CHEMIE Gefahrstoff THL Chemie PKW / LKW
Einsatzmittel:
Eingesetzte Fahrzeuge FFW SR: 1.52.1, 1.67.1, 1.14.1, 1.13.1,
Eingesetzte Kräfte: Feuerwehreinsatzkräfte, Rettungsdienst, Polizei
Es rückte aus: LZ Zentrum, FFW Niederwinkling, FFW Bogen, FFW Parkstetten, FFW Geiselhöring, FFW Mallersdorf, FFW Kirchroth, FFW Welchenberg, FFW Haid, FFW Albertsried, FFW Schwarzach, FFW Leiblfing, FFW Waltendorf
Einsatzbericht:
Durch die Polizei wurde auf der Autobahn ein LKW kontrolliert und dabei ein Flüssigkeit auf der Ladefläche festgestellt. Da der LKW - Anhänger außen mit Gefahrgutlabel gekennzeichnet war, musste von enem Gefahrstoffaustritt ausgegangen werden. Um die Autobahn nicht zu blockieren wurde der LKW zu einem nahegelegnenen Parkplatz geleitet und die Feuerwehr nach Alarmplan alarmiert.
Nach dem Aufbau eines drei-fachen Brandschutzes, dem Abdichten nahe gelegener Kanaleinläufe und weiterer Vorbereitungen, wurde der Anhänger geöffnet und festgestellt, dass mehrere Fässer schief standen und teilweise undicht waren. Geschützt mit Chemikalienschutzanzügen Form 3 wurde eine Leckage mit einem speziellen Klebeband abgedichtet und die Fässer aufgestellt. Dabei stellte man an mehreren Verschraubungen einen leichten Austritt von gefährlichen Stoffen fest. Insgesamt wurden vier verschiedene Stoffe transportiert. Durch die Einsatzleitung wurde eine Gefahr durch die Vermischung ausgeschlossen und ein weiteres Vorgehen mit der Gemeinde abgestimmt. Nachdem für das Klärwerk keine Gefahr von den Stoffen ausging, wurde der Anhänger entladen und komplett innen ausgewaschen, ebenso alle Fässer. Nach der Reinigung wurde durch die Spedition der Anhänger wieder neu beladen und konnte seine Fahrt fortsetzen.
Die Dekontamination der eingesetzten Chemikalienschutzanzugträger wurde durch die FFW Niederwinkling durchgeführt, ebenso der dreifache Brandschutz. Die CBRNE - Einheit des BRK Straubing stand zur Absicherung bereit. Verletzt wurde niemand. Durch uns wurden 4 Trupps mit je 2 Chemikalienschutzanzug Form 3 eingesetzt.

Fotos: Reinhard Englberger