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Eine der Aufgaben einer Feuerwehr ist es Veranstaltungen abzusichern. In Straubing sichert die Feuerwehr schon immer Veranstaltungen im Stadttheater und früher im „Kolosseum“ (Kronensaal) ab. Selbstverständlich stand schon immer eine Wache während dem Volksfest bereit um bei Notfällen schnelle Hilfe leisten zu können.

Seit 1927 stellte die freiwillige Feuerwehr regelmäßig eine Wache auf dem Gäubodenvolksfest. Früher belegte man ein Holzgebäude des TÜV, welcher im Bereich des heutigen Eisstadions war, gemeinsam mit dem Bayerischen Roten Kreuz. Nach dem Umzug 1976 wurde eine Wache im Theater untergebracht. Dort waren die Wachräume mit Betten ausgestattet, denn die Wehrleute verbrachten 24 Stunden direkt im Bereich des Volksfestplatzes. Die Staffelbesatzung mit einem Tanklöschfahrzeug konnte so schnellstens bei einem Feuer eingreifen und weiteren Schaden verhindern. Den größten Brand musste die Wache 1975 bewältigen, als am Sonntagnachmittag des 17.08.1975 um 13:59 Uhr der Anruf des Festzeltes „Bruder Straubinger“ der Festfamilie Edenhofer die Wache erreichte. Es wurde ein Brand in der Gickerlbraterei mitgeteilt. Als das Fahrzeug Minuten später eintraf war der größte Teil der Zeltplane bereits weg und die ca. 1000 Besucher unverletzt geflüchtet. Dies erfolgte ohne Panik.
Heute besteht eine Wache aus sieben Feuerwehrfrauen und -männer die mit einem Löschfahrzeug von 9 Uhr früh bis 1 Uhr nachts neben dem Stadttheater ihren Dienst versehen. Die meisten Einsätze sind heutzutage technische Hilfeleistungen wie das binden von ausgelaufenen Betriebsstoffe aus PKW öffnen von Türen, Schlösser an Zweiräder etc.

 

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