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Die Tätigkeiten während des Katastrophenalarms CORONA-Virus

Am 16.03.2020, 10.00 Uhr wurde durch Herrn Ministerpräsident Dr. Markus Söder der flächendeckende Katastrophenalarm für den Freistaat Bayern ausgesprochen. Grund hierfür war die weltweite Corona-Pandemie.

Das Amt für Brand- und Katastrophenschutz der Stadt Straubing wurde daraufhin durch Kollegen aus anderen Ämtern der Stadt Straubing verstärkt.

Um die Funktionsfähigkeit der Feuerwehr Straubing auch bei einer eventuellen COVID-19 Infektion in unseren Reihen dauerhaft zu gewährleisten, wurde eine „Tagschicht“ mit Beschäftigten der Stadt Straubing eingeführt. Die restliche Zeit wurde von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr abgedeckt.

Die FüGK der Stadt Straubing wurde in der Hauptzeit der Coronakrise mit einer 24/7 Schicht besetzt.

Folgende Aufgaben wurden durchgeführt:

  • Sicherstellung des Brandschutzes und der Technischen Hilfeleistung im Bereich der Stadt Straubing.
  • Beschaffung, Lagerung und Disposition (S4) der fehlenden Schutzausstattung für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Ärzte, usw.
  • Organisation der Erstausstattung mit Schutzmasken für die Bürger der Stadt Straubing
  • Planung und Aufbau der COVID-19 Teststrecke
  • Planung der COVID-19 Schwerpunktpraxis
  • Unterstützung bei Verlegungen von COVID-19 Patienten
  • Zahlreiche andere Maßnahmen

Ebenfalls wurde zahlreiche andere Maßnahmen (Teststrecke, Schwerpunktpraxis, Verlegungen, usw.) durch die Mitarbeiter im Amt für Brand- und Katstrophenschutz eingeleitet und umgesetzt.

Hierbei wurden auch neue Wege gegangen, die sich ausgezeichnet bewährt haben. So wurden die S4 Funktionen der FüGK des Landkreis Straubing-Bogen, der Stadt Straubing und des BRK KV Straubing gebündelt und mit einer Fachkraft für Hygiene verstärkt um konzentriert Beschaffungen durchzuführen.

Wir bedanken uns recht herzlichst für die Unterstützung und das Verständnis der Bürgerrinnen und Bürger der Stadt Straubing. Ebenfalls für die gute Zusammenarbeit mit den  Kolleginnen und Kollegen der Stadt Straubing, dem Landratsamt Straubing-Bogen, dem Bayerischen Roten Kreuz, THW und Polizei.